Wie man Radfahren mit Reisen verbindet? Die besten Reiseziele in Europa außerhalb der Hochsaison.
Radfahren und Reisen sind ein ideales Duo – besonders außerhalb der Saison. Im Winter und im frühen Frühling bieten viele europäische Regionen hervorragende Fahrbedingungen, weniger Touristen und günstigere Preise. Unter den Winterklassikern thront unverändert Spanien – Andalusien oder die Costa Blanca begeistern mit Sonne, gutem Asphalt und Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Südportugal ist wiederum eine ausgezeichnete Wahl für diejenigen, die ruhigere Straßen und Meerblicke schätzen.
Für diejenigen, die mit dem Auto reisen möchten, ist Südeuropa durchaus erreichbar. Die Fahrt von Polen nach Norditalien oder Kroatien dauert etwa 10–14 Stunden, und die Kosten für Kraftstoff und Mautgebühren bei voller Belegung sind oft vergleichbar mit dem Preis von Flugtickets. Das Auto bietet auch große Flexibilität – es ist einfacher, Ausrüstung mitzunehmen, mehrere Orte zu planen und sich vor Ort uneingeschränkt zu bewegen.
Eine Alternative ist das Flugzeug mit eigenem Fahrrad als Sportgepäck. Die meisten Fluggesellschaften ermöglichen diesen Transport gegen eine zusätzliche Gebühr (gewöhnlich 200–400 PLN pro Strecke), und Flüge nach Spanien, Italien oder Portugal dauern 2–3,5 Stunden. Das ist eine schnelle und bequeme Option, besonders wenn das Ziel eine bestimmte Region und intensives Training ist. Es genügt, das Fahrrad entsprechend in einem Karton oder einer Transporttasche zu verpacken.
Im Frühling lohnt es sich, nach Italien zu reisen – die Toskana, Sizilien oder die Region um den Gardasee bieten eine ideale Kombination aus Radfahren, Kultur und Küche. Immer beliebter wird auch Kroatien, besonders Istrien, wo die Fahrradsaison früher beginnt als die touristische. Dies ist die beste Zeit, Europa vom Fahrradsattel aus zu erkunden – ohne Eile, Menschenmassen und die sommerliche Hitze.